Hans-Reinhardt-Schulein Siegen

  • Art des Schwimmbads

    Hallenbad
  • Größe

    • Wasseroberfläche: 72 m2
    • Beckenvolumen: 240 m3
    • Besucherfrequenz: 120/Tag
  • Aufbereitungstechnik

    Aufbereitung nach DIN 19643 Teil 4, Verfahrenskombination Ultrafiltration
  • Nutzungsart

    Therapiebecken

01 Aufgabe

Die AWO in Siegen nutzt das Hallenbad der Hans-Reinhardt-Schule für Therapiezwecke. In diesem soll nun die Wasseraufbereitungstechnik grundlegend saniert werden.

Bei der Installation von Anlagen für öffentliche Pools stellen sich verschiedene Herausforderungen dar. Die begrenzten Platzverhältnisse erfordern eine optimale Nutzung des vorhandenen Raums und damit eine präzise Planung der Wasseraufbereitungsanlagen. Oft sind die vorhandenen Rohrleitungen und Anlagen in einem veralteten Zustand, was einen ausreichenden Volumenstrom verhindern kann. Insbesondere bei Therapiebecken mit hoher Filtrationsschärfe nach der DIN 19643 ist jedoch die Wasserhygiene von entscheidender Bedeutung.

Nicht zuletzt spielt auch die Energieeffizienz eine große Rolle. Die steigenden Kosten für Energieverbrauch und Personal erfordern eine effiziente Technologie, um die Kosten senken zu können und dennoch eine leistungsstarke Aufbereitungstechnik zu haben.

Eine Modernisierung der Anlage ist demnach zu empfehlen, um Gästen und Mitarbeitenden einen optimalen Aufenthalt im Hallenbad zu ermöglichen.

02 Kundenanforderungen

Eine energieeffiziente, sichere Wasseraufbereitungsanlage mit hoher Filtrationsschärfe - für eine erfolgreiche Therapie

Aufgrund der Nutzung des Hallenbads als Therapiebecken für die AWO ergaben sich individuelle Anforderungen an die Wasserhygiene. Des Weiteren besteht der Wunsch nach einer kosteneffizienten Alternative zur herkömmlichen Ozonstufe.

Die neue Aufbereitungsanlage sollte die technischen Anforderungen der DIN 19643 erfüllen, um die hohe Filtrationsschärfe sicherzustellen. Da es sich bei dem Hallenbad um ein beton gefliestes Becken handelt, liegt ein besonderes Augenmerk auf der Eliminierung von Desinfektionsnebenprodukten sowie der Filtration von Bakterien und Viren.

Der Kunde legt darüber hinaus einen großen Wert auf einen nachhaltigen, energieeffizienten Betrieb der Anlage. Zudem ist ein möglichst geringer Einsatz von Chemikalien gewünscht, um der Gefahr eines Chlorgasunfalls vorzubeugen. Dies minimiert die Umweltbelastung, erhöht die Sicherheit und schützt die Gesundheit von Badegästen und Personal.

03 Lösung

Eine Ultrafiltrationsanlage mit Ospa-BlueClear®-Salzelektrolyse – die zuverlässige Lösung zur Desinfektion und pH-Wert Regulierung

Auf Basis der technischen Anforderungen nach DIN 19643 entschied sich Ospa für die Implementierung der innovativen Ultrafiltrationsanlage mit Ospa-BlueClear®-Salzelektrolyse zur Desinfektion und pH-Wert Regulierung. Durch individuelle, automatisierte Prozesse der Anlage können künftig erhebliche Einsparungen bei Kosten und Pflegemitteln erwartet werden.

Energieeffizient

Zudem wurde eine Pumpe mit energieeffizienter IE5-Motorentechnik eingesetzt. Diese Pumpentechnik wurde speziell auf Filtration und Volumenstrom abgestimmt, sodass eine kostengünstige und effiziente Leistung erzielt wird. Die gesamte Installation erfolgte unter der Berücksichtigung der besonderen Gegebenheiten des Schwimmbads.

Umweltfreundlich

Die Ultrafiltrationstechnik stellt eine kostengünstige Alternative zu den bisher bei Therapiebecken verwendeten Ozon-Techniken dar. Sie erfüllt alle Qualitätsstandards und zeichnet sich besonders durch geringe Transportkosten, Verzicht auf sämtliche Gefahrstoffe sowie die Wiederverwendung von Abfallprodukten wie Natronlauge aus. Die verwendeten Produkte sind nicht schädlich für die Wasserorganismen und sorgen dennoch für hautfreundliches und ballaststofffreies Wasser.

Sicher

Herkömmliche Methoden setzen auf Gemische mit Flüssigchlor, Chlorgranulat oder Chlorgas. Allerdings haben diese, neben den gesundheitlichen Risiken für Mensch und Umwelt, auch meist eine begrenzte Haltbarkeit, hohe Transportkosten und beinhalten stets die Gefahr von Chlorgasunfällen.

All diese Nachteile treten bei der Ospa-BlueClear®-Salzelektrolyse nicht auf.

04 Umsetzung

Individuelle Betreuung mit Qualität

Am Anfang des gesamten Planungs- und Sanierungsprozess wurden zunächst die technischen Spezifikationen und Anforderungen des Schwimmbads evaluiert. Auf dieser Basis wurden vom Ospa-Team ausgewählte Methoden zur Wasseraufbereitung vorgestellt. Die Entscheidung fiel auf die Aufbereitung nach DIN 19643 Teil 4 mit dem gewählten Verfahren der Ultrafiltration.

Gemäß der intensiven Beratung vor Ort und im Planungsbüro wurde ein Leistungsverzeichnis erstellt, auf dessen Basis Fachhändler in ganz Deutschland ihre Angebote für Technik und Montage abgaben. Nachdem der Fachhändler Blume aus Deersheim den Zuschlag erhalten hatte, wurde ein Zeitplan für die Montage sowie die Inbetriebnahme erstellt. Die Installation der Technik erfolgte nach den individuellen Anforderungen des Schwimmbads.

Der gesamte Prozess von der Planung bis zur Inbetriebnahme der Wasseraufbereitungsanlage dauerte etwa ein Jahr. Pünktlich zur Inbetriebnahme erhielt das Personal des Hallenbads eine fachgerechte Einweisung in die neue Gerätetechnik durch die Ospa-Experten.

05 Ergebnisse

Umweltfreundliche Schwimmbadtechnik nach höchsten hygienischen Standards

Die Sanierung der Wasseraufbereitungstechnik im Hallenbad der Hans-Reinhardt-Schule war erforderlich, um verschiedene Herausforderungen zu lösen. Durch die Implementierung der automatisierten und energieeffizienten Ultrafiltrationsanlage mit Ospa-BlueClear®-Salzelektrolyse konnte gemeinsam eine zuverlässige Lösung zur Desinfektion und pH-Wert Regulierung gefunden werden.

So werden dem Kunden nicht nur bedeutende Einsparpotenziale in den Bereichen Reinigung, Personalkosten und Betrieb ermöglicht. Die Anlage sorgt mit ihrer effektiven Filtration und Desinfektion für sauberes und hygienisches Wasser, was insbesondere für den Einsatz des Hallenbads als Therapiebecken notwendig ist. Der Bedarf an chemischen Zusätzen wurde stark reduziert, was potenzielle Risiken für Personal und Besuchern minimiert und die Umwelt schont.

Die Zusammenarbeit zwischen dem Ospa-Planungsbüro, dem Fachhändler und den Verantwortlichen des Hallenbads verlief optimal. Der Prozess wurde sorgfältig geplant und ausgeführt, wobei von vornherein mögliche Herausforderungen erfolgreich bewältigt wurden. Besucher und Personal profitieren nun von einer effizienten und sicheren Wasseraufbereitung im Schwimmbad.

Wir sind für Sie da

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